G e s c h i c h t e


Die Geschichte der Jungjägerausbildung in der Jägervereinigung Kahlgrund


Als am Anfang der 70 er Jahre in der Kreisgruppe Kahlgrund die Idee geboren wurde Jungjäger auszubilden, konnte man noch nicht erahnen was sich in den kommenden Jahrzehnten aus diesen Anfängen für eine Erfolgsgeschichte entwickelte.


Der damalige Ausbildungsleiter Hubert Popp (seines Zeichens Revierförster im ehemaligen Forstamt Aschaffenburg Nord) setzte sich zum Ziel mit einer Hand voll Mitstreiter Jungjäger und Jungjägerinnen zur Jägerprüfung vorzubereiten.


Was am Anfang noch in Nebenzimmern von Gastwirtschaften erfolgte ist mittlerweile in Ausbildungsräumen der Jägervereinigung Kahlgrund untergebracht. Seit 1974 wird nahezu ohne Unterbrechung in Alzenau ein Kurs angeboten. Damit gehört man zu den Kursen, die schon frühzeitig dem Jägernachwuchs die Möglichkeit gaben ihr Rüstzeug für das „grüne Abitur“ in freundschaftlicher Atmosphäre in der heimischen Kreisgruppe zu erhalten.


Bis in die späten 90 er Jahre erstreckte sich die Ausbildung über einen Zeitraum von 2 Jahren und fand im Wechsel mit der benachbarten Kreisgruppe statt.


Mittlerweile hat sich der Turnus auch infolge von gesetzlichen Neuerungen auf jeweils einen Kurs jährlich geändert.Die Ausbildung, die ursprünglich über alle 4 Jahreszeiten erfolgen musste, kann jetzt in kompakterer Form in Form von Blockunterrichten auf die neuen Prüfungstermine orientiert, abgehalten werden.


Zur Zeit wird im laufenden Kurs an zwei Wochentagen abends und an an zwei Samstagen monatlich die praktische und theoretische Ausbildung absolviert. Als immer schwieriger stellt sich die zeitliche Verfügbarkeit von Schießständen heraus. Nachdem die Schießausbildung im Wesentlichen am Wochenende stattfindet, sind die Schießanlagen natürlich auch von Vereinsmitgliedern und anderen Kreisgruppen frequentiert. Bei Kompaktkursen wird die Terminvergabe der noch vorhandenen Stände der schwierigste Faktor.


Das Ausbildungsteam besteht derzeit aus 9 Experten die großteils auch beruflich in den Sachgebieten orientiert sind und ein hohes Maß an Erfahrung und Kompetenz mitbringen. Mittlerweile konnten sogar drei Jagdaufseherlehrgänge in Zusammenarbeit mit dem Bund Bayerischer Jagdaufseher durchgeführt werden. Bei allen Beteiligten stieß die Weiterbildung auf große Zustimmung und ist mittlerweile auch über die bayerischen Grenzen hinweg bis nach Hessen bekannt.


Eine Person hat fast über den gesamten Zeitraum zuerst als Ausbilder und schon seit 1977 als Ausbildungsleiter die Lehrgänge der Kreisgruppe wesentlich mitgestaltet. Wunibald Reinhardt vermittelte in dieser Zeit weit über 200 Jungjägern die Grundlagen der Jagdausübung. Viele Freundschaften die während der Kurse entstanden sind halten bis heute und oftmals wurden mittlerweile schon die Söhne und Töchter der damaligen Kursteilnehmer durch Wunibald Reinhardt auf die Jägerprüfungen vorbereitet. Ein weiteres Anliegen war ihm immer die Aus- und - Fortbildung der örtlichen Jägerschaft. Als Fachmann für die Fallenausbildung und Initiator der jährlichen Fuchswochen war er immer ein Garant für einen interessanten Unterricht und Motor der Kreisgruppe., Seine humorvolle sowie verständnisvolle Art brachten ihm nicht nur in Jägerkreisen hohe Anerkennung ein.

Leiter der Jungjägerausbildung und Ihr Ansprechpartner:

 

Marcus Seipel

63755 Alzenau

Brentanostr. 42

Tel. 06023-310081 bzw. 01577-6305261

marcus.seipel@freenet.de

WetterOnline
Das Wetter für
Alzenau
mehr auf wetteronline.de

 

Die Jägervereinigung Kahlgrund e.V. ist beim Amtsgericht Aschaffenburg im Vereinsregister des Registergerichts Aschaffenburg unter der Nummer VR 100 77 eingetragen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Jägervereinigung Kahlgrund e.V.